Am Fluss die Weide,ungekämmt ihr offnes Haar.Hat uns Tag für Tag
gesehnals das Jahr jung noch war.Die Weide ist gefallen,Wellen
starrn als kaltes Glas,Liebe zog ins warme Haus.Unberührt
schläft das Gras.Einmal kommt wieder ein Jahr,grün wird ein
Weidenbaum sein,gehen zwei ans laute Wasser.Himmel groß und Erde
klein.Am Fluss die Weide,ungekämmt ihr offnes Haar.Hat uns Tag
für Tag gesehnals das Jahr jung noch war.Grün stand die Sonne um
uns,silbern die Luft überm Fluss.Und da war ein zartes
Treiben.Wasser war ein kühler Guss.Suchen und Finden,Lösen und
Binden,Fliehen und Bleiben.Immer das alte Lied.Steigen und
Sinken,Dürsten und Trinken,Fliehen und Bleiben.Immer das alte
Lied.Suchen und Finden,Lösen und Binden,Fliehen und
Bleiben.Immer das alte Lied.