Mein Kamerad, wo bist Du geblieben? Ich hör' nicht mehr
Deinen Schritt, ich seh' nicht mehr Deinen Schatten, ja,
gehst Du denn nicht mehr mit? Hat Dich der Feind schon
zerbrochen, mit Hinterlist, Lüge und Neid, hast Du Deinen Eid
schon vergessen? er gilt doch für alle Zeit.
Du hast auf die Fahne geschworen, nun gilt's zu halten den
Eid. Für Deutschland müssen wir kämpfen, grad' jetzt in
finsterster Zeit.
Komm, Kamerad, reich' mir die Hände und fass' mit mir
wieder Tritt, dann seh' ich auch Deinen Schatten und spüre,
Du gehst wieder mit. Und ist die Nacht auch noch so dunkel, schon
seh'n wir von fern das Licht, das uns'ren Weg hell
erleuchtet, selbst wenn das Leben zerbricht!
Du hast auf die Fahne geschworen, nun gilt's zu halten den
Eid. Für Deutschland müssen wir kämpfen, grad' jetzt in
finsterster Zeit.
Der Feind kann uns niemals besiegen, selbst im Tod noch bleiben
wir frei, nur an Deutschland müssen wir glauben, alles andre ist
einerlei. Keine Macht kann uns dann zerbrechen und niemand hält
uns mehr auf, und wenn wir an Deutschland glauben, Kamerad, dann
siegen wir auch!
Du hast auf die Fahne geschworen,
nun gilt's zu halten den Eid.
Für Deutschland müssen wir kämpfen,
grad' jetzt in finsterster Zeit.