Oh Donau, so blau, sei gegrüßt, sei gegrüßt viel tausend mal.
Weit vom Schwarzwald her eilst du hin zum Meer, spendest Segen
aller Wegen. Und der Berge Kranz, hell vom Morgenglanz. Spiegelt
freundlich sich in deiner blauen Wellen Tanz. Die Nixen auf dem
Grund, die geben's flüsternd kund.
Was alles du erschaust, seitdem über dir der Himmel blau. Du
kennst wohl gut deinen Bruder, den Rhein. Er ladet ein, froh und
glücklich zu sein. Doch auch bei dir quillt aus voller Brust der
Zauber breiter Lust.
Dein Schifflein hat sich dort auf den Wellen, ganz sacht, still
ist die Nacht, liebe nur wacht. Nun reich mir Deine Hand, liebes
Mädel. Steig ein, wir fahren beide ins Glück hinein. Blankes
Boot, frischer Mut.
O, wie glücklich wagt der Verein geragt. Lieb und Lust schwellt
die Brust. Hab das Größte schon in der Welt vollbracht.
Nun singt ein fröhliches, seeliges Lied, das wie Jauchzen die
Lüfte durchzieht, von den Herzen laut widerklingt und ein
Liebesband fest um uns schlingt. Und zum Schluß bringt doch
einen schönen Gruß unser lieben blauen Donau, dem herrlichen
Fluß. Was der Tag uns auch immer bringen mag nie in alle
Ewigkeit vergeß ich die schöne Zeit. Die schöne Zeit, die schöne
Zeit, die schöne Zeit.